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Yvonne Catterfeld zurück in der öffentlichen Wahrnehmung. "Back to music" heißt ihre Devise - und "Aura" ihr viertes Album. Sie hat sich für diesen musikalischen Mix aus Soul und R & B, aus Balladen und clubtauglichen Beats, aus Liebesschwüren und Powersongs so viel Zeit gelassen wie noch nie. Und das ist den sorgfältig ausgewählten Titeln auf "Aura" auch anzuhören. Monatelang zog Yvonne Catterfeld durch Studios in Los Angeles, Hamburg, Berlin, Köln und Hannover. Sie versammelte exzellente Musiker um sich, um mit ihnen zu jammen und zu experimentieren - oder, wie sie sagt, "einfach rumzuspinnen" und sich auch mal von einem Maurice-Ravel-Thema inspirieren zu lassen. Mit der US-Produzentenlegende Walter Afanasieff, der Mariah Carey, Whitney Houston und Celine Dion zu Vokalstars reifen ließ, verbrachte Yvonne Catterfeld mehrere arbeitsreiche Tage in L.A. und Berlin. Mit Eric Benét, dem früheren Ehemann von Hollywood-Schauspielerin Halle Berry, probierte sie erstmals in ihrer Karriere ein Duett ("Where does the love go"). Mit im Team waren nationale Musikgrößen wie der in Berlin lebende Soulsänger, Songschreiber und Produzent Max Herre (ehemals Freundeskreis), der Hannoveraner Star-DJ und -Producer Mousse T. (u.a. Tom Jones, Roachford), der Hamburger Songwriter und Produzent Lukas Hilbert (u.a. Peter Maffay, Nena, Die Prinzen), der Mannheimer Sänger Laith Al-Deen sowie das Berliner Produzenten-Team Oja Tunes (u.a. Vanessa Petruo/Ex-No Angels). In dieser kreativen Atmosphäre erspürte Yvonne Catterfeld seelische Zustände jeder Art - eben die Aura des Albums. Ein kluger Kopf hat einmal gesagt: Wer nicht selbst denkt, für den wird gedacht; wer nicht selbst entscheidet, über den wird entschieden; wer nicht selbst handelt, der wird behandelt - Yvonne Catterfeld hat gedacht, entschieden, gehandelt. In "Aura" vereint sich die Sängerin Catterfeld mit der Musikerin Catterfeld: "Nur singen, das reicht mir nicht mehr", sagt sie. Fast alle Songs sind von ihr diesmal mit getextet und mit komponiert - als hätte sich ein Ventil geöffnet für lange Jahre Angestautes. "Die Songs spiegeln mich. Sie sind 100 Prozent ich." Und: "Wer das Album kennt, der kennt auch mich." Man hört auf "Aura" eine selbstbewusste, selbstbestimmte junge Frau, die - auch persönliche - Liebes- und Lebenskrisen offensiv verarbeitet. Die selbstkritisch mit sich zu Gericht geht. Die sich der Verantwortung stellt und nicht mehr hinter anderen Menschen versteckt. Die nicht mehr bereit ist, um jeden Preis Kompromisse einzugehen. Und die neu gefassten Mut weitergibt: Mensch, pack's an! In "Hier bin ich", einem der wichtigsten Titel, ja ein "Befreiungssong" für Yvonne Catterfeld, singt sie mit souliger Stimme: "Sieh mich an wie stark ich bin … ich vertrau' mir mehr als je zuvor." Und in dem ebenso auf Sturm und Drang ausgerichteten "Die Zeit ist reif" heißt es: "Diesmal sag' ich, was ich will, ich entscheide, ich hab' die Wahl."
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