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THE GIRL NEXT DOOR (2007)

Deutscher Titel Jack Ketchum's Evil
Originaltitel The Girl Next Door (2007)
Genre Thriller
Regie Gregory Wilson
Darsteller Blythe Auffarth, Daniel Manche, Blanche Baker, Graham Patrick Martin, Benjamin Ross Kaplan, Austin Williams, William Atherton
Land USA
Jahr 2007
Laufzeit 91 min
Studio Modern Girl Productions
FSK 18
Kinostart2007
DVD-Start2008
URL http://www.galileomedien.de/evil
Basierend auf einem authentischen Kriminalfall, erzählt der Film die zutiefst schockierende Geschichte der 16-jährigen Megan, die Opfer eines unglaublichen Verbrechens wird. Jack Ketchums Roman, der der Verfilmung zu grunde liegt, gilt als einer der Klassiker des Horror/Thriller Genres.

Sommer 1958: In einer beschaulichen amerikanischen Vorstadt lebt der 12-jährige David. Die Nachbarin Ruth, selbst dreifache Mutter, hat gerade zwei junge Mädchen in ihre Obhut genommen - die 16.jährige Megan und ihre etwas jüngere Schwester Susan. David freundet sich mit Megan an und entwickelt ein starkes Gefühl der Zuneigung für sie. Doch schon sehr bald findet Ruth Vorwände, die beiden Mädchen, insbesondere Megan, zu bestrafen. Dies entgeht auch David nicht. Als die Misshandlungen brutaler und häufiger werden, gerät die Situation bald vollständig außer Kontrolle: Nicht nur Ruth qäult Megan; sämtliche Nachbarskinder sind in das brutale Folterspiel involviert. Für Megan beginnt ein auswegloses Martyrium...

DVD


Kino

REVIEWS

Average points: 5.4 (Reviews: 5)

*****
der film hat nichts zu tun mit der gleichnamigen komödie von 2004 sondern ist die verfilmung des auf wahren begebenheiten basierenden buches von jack ketchum und ist wohl nichts für leute mit schwachen nerven. ein vor allem psychologisch brutaler horror-thriller der einem mit einem mulmigen gefühl im bauch zurücklässt.

eine andere version der geschichte erzählt der im gleichen jahr erschienene film "An American Crime".
Last edited: 21.12.2008 15:15:00
******
Dies ist der Film zum gleichnamigen Buch von Jack Ketchum (zu deutsch, Jack Ketchum's Evil), der ja auf wahren Begebenheiten beruhen soll.

Der Film hält sich recht genau an die Buchvorlage und bringt von der Handlung her einige der dort geschilderten Ereignisse mit ein.
Der Film versteht es gut, die Atmosphäre des Buches rüberzubringen und fängt fast alles ein, was das Buch an Gefühlen transportiert. Allerdings ist das Buch noch einen Hauch intensiver.

Schlussendlich ist es auch nicht blutiger oder bildgewaltiger Horror, der diesen Film so krass macht, sondern der psychologische Horror, der Wahnsinn hinter den dort verübten Taten. Einfach unvorstellbar.

Das Ende wurde im Gegensatz zum Buch ein bisschen abgeändert, dies ändert aber am Ausgang des Filmes nichts.

Ein Thriller, den es sich lohnt anzuschauen, allerdings auch wirklich schwere Kost.

PS: Wie oben erwähnt gibt es noch den Film "An American Crime", der inhaltlich ein ähnliches Thema behandelt.

PPS: Habe mich nun nochmal über Wikipedia schlau gemacht, was das Buch angeht, da ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte. Teilweise gab es, was die Folter (psychologisch wie physiologisch) doch recht große Unterschiede, der Film ist da noch stellenweise "harmlos". Auch das Ende ist wie gesagt abgeändert.

Last edited: 29.09.2011 09:29:00
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Thriller härtester Sorte, den ich niemanden empfehlen mag.

Das ist echter Horror. Ich selbst hatte nach der Sicht Bauchschmerzen.

Wer es durchhält, bekommt eine Story um die Bestie, aber auch das Gute in uns - Stichwort: Zivilcourage.

Bewertung: 6+
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Ich habe das dazugehörige Buch vor Jahren gelesen. Ich hatte die Handlung zwar nur noch in ungefährer Erinnerung, wusste aber noch, dass es eines der Bücher war, die mich am meisten verstört haben.

Nachdem ich jetzt den Film gesehen habe, weiß ich auch wieder warum: die Geschichte um Meg, David, Ruth und den anderen erzählt von den tiefsten menschlichen Abgründen (sorry für diese ausgelutschte Phrase, aber hier trifft es einfach zu).

Die beiden Mädchen Meg und Susan verlieren ihre Eltern bei einem Autounfall, nach dem Susan gehbehindert zurückbleibt und die Mädchen bei ihrer Tante Ruth, welche einige Söhne hat, unterkommen. Es kristalliert sich sehr rasch heraus, dass Ruth eine schwer gestörte Person ist, welche eine erschreckende Einstellung Frauen gegenüber hat. Sie bündelt ihren ganzen Hass auf Meg und darüber, was sie ihr antut, handelt dieser extrem aufwühlende, verstörte und sehr brutale Film (sowohl auf der körperlichen, aber vielmehr noch auf der psychischen Ebene).

Man kann so viele Horrorfilme gesehen haben wie man will (darunter auch die brutalsten dieser Sorte), dieser Film kann den Seher unmöglich kalt lassen. Nicht nur einmal war ich versucht den Ausschaltknopf zu drücken, weil ich es nicht mehr ertragen konnte, was den beiden Mädchen und insbesondere Meg zustößt und wie diese immer mehr zum "Objekt" wird, mit dem jeder machen kann, was er oder sie will. Falls diese Geschichte wirklich auf einer wahren Gegenheit basiert, dann sind hoffentlich 95% der Handlung trotzdem nur ausgedacht. Unvorstellbar, dass so etwas irgendwo auf der Welt passieren könnte.

Was den Film zudem sehr interessant macht ist die Tatsache, dass hier psychologische Fragen (Befriedigung niedriger Bedürfnisse, Machtausübung, psychische Folter bzw. die Gedankenwelt einer Frau, welche von Männern enttäuscht wurde und daraus eben dieses fragwürdige Frauenbild entwickelt u. v. a.) anklingen. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie die anderen Kinder mit dem "Objekt" Meg umgehen und zum Teil eine grausame Faszination an der Situation empfinden. Inwiefern die Handlungweisen der Personen in diesem Film realistisch sind, kann ich als Laie in der Psychologie nicht wirklich einschätzen, halte das Verhalten von Ruths Söhnen in Anbetracht ihrer Erziehung aber als durchaus denkbar.

Das einzige störende Manko des Films ist, dass nebst den guten Darstellern von Ruth, Meg und David die Rolle von Megs Schwester Susan leider nicht optimal besetzt ist. Zwar sieht sie sogar in etwa so aus, wie ich sie mir beim Lesen des Romans vorgestellt habe, aber sie zeigt den ganzen Film über kaum Emotionen. So scheint es sie völlig kalt zu lassen, wenn Meg vor einer ganzen Schar von Kindern auf Gröbste misshandelt wird. Auch ansonsten hat sie keine besonders ausgeprägte Mimik, was sehr schade ist, denn mit einer besseren Besetzung wäre noch mehr Dramatik drinnengewesen. Andererseits ist der Film auch so schon grausam genug.

Fazit: Wer diesen Film sehen möchte (und er ist durchaus empfehlenswert), sollte sich nicht auf einen gemütlichen Fernsehabend einstellen, sondern auf ganz starken Tobak ohne den geringsten Funken Hoffnung und Freude. Mir war während des Films mehr als einmal zum Weinen zumute.
****
heftig

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