Durchschnittliche
Bewertung
Schönes, tiefgründiges Mey-Chanson von 1989, handelt von der gesunden Wut eines Vaters, der seine Söhne nicht so einfach dem Militär als Kanonenfutter überlassen will. War damals lange in der sogenannten "Lieder-Bestenliste" der deutschsprachigen Kulturradios.
Ein Reinhard Mey Titel, der richtig berührt und unter die Haut geht.
Anti-Bundeswehrsong im typisch obrigkeitskritischen Reinhard Mey-Stil. Das in seinem Lebenswerk regelmässig wiederkehrende Pazifismusthema wird vorliegend in ruhig vorgetragenen, jedoch eindringlichen Worten mittels beispielhafter Verwendung der Situation der eigenen Söhne geschildert. Die Haltung ist zu akzeptieren, wenngleich ich aus meiner persönlichen Warte - als in der Epoche der Songveröffentlichung im RS-Alter steckend - seinerzeit einen entspannteren (möglicherweise auch naiven und undifferenzierten) Umgang mit der Thematik pflegte. Gefällig; jedoch keines der ganz starken Reinhard Mey-Werke.
Eines der stärksten Lieder von ihm
ein song der sehr unter die haut geht
Wieder mal sehr ehrliche Worte des überzeugten Pazifisten Reinhard Mey. Überzeugend vorgetragen.
tief berührender song... so gut, wie beinah alles von mey
An diesem Lied dürften sich die militärpolitischen Geister scheiden - da die Jo-Lang-Anhänger, dort die kastanienbraun(behaart)en Schlüeristen. Meine Höchstwertung hat Reinhard Mey vorliegend dem in seiner Stilistik und Wortwahl ganz hervorragenden Text zu verdanken. Das fadengerade Votum, welches Instutionen vom Bi-Ba-Bundeswehr-Kaliber eloquent hinterfragt, ist eindrucksvoll. Ich zücke die leicht aufgerundete Höchstwertung. Stark und weniger verklärt, als einige es dem durch die Brille schielenden Liedermacher wohl gerne unterstellen mögen.
Den Text sollten sich einige Leute mal ganz deutlich hinter die Löffel schreiben!
"Das geht ans Herz und bewegt"
Tja - sowas macht sich immer gut
knappe 4, mit solchen texten hab ich so meine mühe..
Dieser Text spricht mir aus dem Herzen.
Sehr schön, zumindest von der Musik her (über den Text
kann man natürlich je nach eigener politischer Ansicht
geteilter Meinung sein).....
....der Mey jun. wird dann halt ein "Zivi", auch nicht so
schlecht.
5 +
Die Lieder von Reinhard Mey leben mehr von ihren tiefsinnigen Texten als von großartigen Harmonien.
Für solche Lieder kann man sich nur bei ihm bedanken!
Aktueller denn je.
Ich kann mich beim Schreiben des Reviews nicht konzentrieren, so sehr bin ich durch Gänsehaut und feuchten Augen irritiert.
Einer seiner 4-5 Songs, die im Schulunterricht zum Lehrstoff gehören sollten.
Titel wie dieser qualifizieren ihn zu einem der größten deutschen Musiker aller Zeiten.
30.11.25: Sehe und höre ich gerade nochmal in der 37. Folge von "So isses" vom 18.10.1987. Jürgen von der Lippe kündigt ihn entsprechend an. Reinhard zu dieser Zeit mit Vollbart, aber wie gewohnt nur mit Gitarre.
Hochinteressante Geschichte.
... so toll find ich den Song nicht, für eine 4 reichts aber dennoch ...
kann man sooooo nachvollziehen.
man spürt ihm ab, dass er bereit ist, für seine Ideale einzustehen und um das zu kämpfen, an das er glaubt - eine Tugend, die heutzutage fast nur noch zu Lasten anderer Menschen ausgelebt wird
textlich könnte man fast alle seiner Songs mit der Höchstnote bewerten, das konnte keiner besser als er, darin war er unangefochtener Großmeister - aber musikalisch muss es bei mir eben auch passen und da ist dieser Song leider nur Durchschnitt...
Ein brilliantes Lied mit einem wundervollen Text.
"Und sicher nicht für euch hat ihre Mutter
sie unter Schmerzen auf die Welt gebracht." 4*
'Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!' wenn alle Väter so denken würden, wäre unsere Erde definitiv massiv friedlicher! alles unter 6* wäre Unrecht!
Guter Song mit starkem Text. Note 5.
Sagt mir musikalisch nicht so zu - textlich umso mehr.
Gänsehaut-Musik vom besten deutschen Liedermacher
Sehr gutes Lied aus der MC: "Mein Apfelbäumchen".
Text so grandios wie die Melodie - und eine gezupfte Gitarre ergänzt hier vortrefflich.
Ein Reinhard Mey-Titel der - gerade in der momentan sehr schlimmen Sitation - das Herz tief berührt!
Ist angesichts des russischen Einmarsches in der Ukraine aktuell wieder in den Trendcharts zu finden. Sehr schön getexteter Titel, der gegenüber der 2020er-Interpretation deutlich purer und ohne jeden Schwulst daherkommt, aber auch keine musikalischen Höhepunkte aufweist - eben ein klassischer Mey-Liedermacher-Titel. Hört man gerne und berührt - gerade, wenn dieses Thema wie aktuell leider mal wieder sehr präsent ist.
Starker Song von Mey. Die politische Nutzung lasse ich unkommentiert.